Wann hast du das letzte Mal etwas konsumiert, bei dem du heilfroh warst, dass dein Spotify-/Netflix-/Amazon-Account nicht öffentlich einsehbar ist? Genau. Willkommen bei Reading Rock: Guilty Pleasures. In dieser Folge setzen sich Wolfgang, Andi und Gordon zusammen, um das zu tun, was man im öffentlichen Musikleben sonst tunlichst vermeidet: peinliche Vorlieben zugeben – ohne Ausreden, ohne „ironisch gemeint“ und ohne Fluchtweg.
Es geht um die großen Fragen: Ab wann wird ein harmloser Genuss zum Guilty Pleasure – wenn es objektiv schlecht ist, oder wenn es einfach nicht zu deinem Image passt? Ist es etwas, das man heimlich liebt, oder öffentlich verleugnet? Und was ist eigentlich peinlicher: dein schlimmster Song – oder dass du gar keinen hast?
Natürlich bleiben nicht nur die Hosts nackt im Wind: Auch andere Reading-Rock-Gäste haben die Hosen runtergelassen und ihre persönlichen Schamperlen gedroppt – von Pop-Sünden bis Film-Trash, von Print-Laster bis „Warum kann ich das mitsingen?!“. Plus: ein gnadenloser Guilty-Pleasures-Wissenstest, bei dem die Würde schneller stirbt als der letzte Rest Credibility. Und keine Sorge: Wir verpetzen euren Verlauf nicht.
Signation by Andi Lechner
